Und wer ist/war noch dabei…

Ensemble von „Der Menschenfeind“

Emily Busvine – Célimène

Emily arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Medien und gesellschaftspolitischen Themen. Sie ist Performerin und Moderatorin der FM4 Morning Show und bringt ihre Erfahrung sowohl auf der Bühne als auch hinter den Kulissen ein. Seit 2022 ist sie regelmäßig in Theaterproduktionen zu sehen. 2023 gründete sie das Butterfly Effect Theaterkollektiv, mit dem sie 2025 das erste 24-Hour Theatre Festival in Wien organisierte und regelmäßig eigene Projekte produziert.

Emily schloss ihre Ausbildung an der filmschool vienna sowie an der Vienna’s English Theatre Academy ab. 2024 absolvierte sie die paritätische Bühnenreifeprüfung.

Bisherige Bühnenerfahrung: 2026 Der Menschenfeind (Molière), 2026 The Great Gatsby (F. Scott Fitzgerald), 2025 The Apiary (Kate Douglas), 2024 A Christmas Carol (Charles Dickens), 2024 Romeo and Juliet (William Shakespeare), 2023 Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare), 2023 A Game (Dennis E. Noble), 2022 Eurydike (Sarah Ruhl), 2022 The Rainmaker (N. Richard Nash).

Regieassistenz: 2026 The Great Gatsby (F. Scott Fitzgerald), 2025 Constellations (Nick Payne).

Katharina Hauer – Arsinoé


Hans LagersOronte

Der Ruf zum Theater ereilt ihn erst spät, knapp vor der Midlife Crisis. Seither ist er mit Leidenschaft dabei und spielt bei verschiedenen Ensembles die unterschiedlichsten Rollen. Das Eintauchen in diese Typen, das Erarbeiten der Charaktere bei der Probenarbeit, das ist es, weshalb Hans die Bühne nicht mehr verlassen wird. Zu seinen bisherigen Rollen zählen Theseus/Oberon in „Ein Sommernachtstraum“, Gustav Heink in „Das Konzert“, Claas in „Frau Müller muss weg“, Jerry in „Betrogen“ und zuletzt Götz in „Die Niere“.

ArteFaktum Produktionen: 2026 Der Menschenfeind (Molière), 2025 Fenster zur Welt (Magdalena Marszalkowska), 2023 & 2025 Betrogen (Harold Pinter), 2022 & 2023 Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare); 2022 Paarungen (Eric Assous); 2020 Auf dünnem Eis (Eric Assous.


Andreas Ludwig – Acaste

1984 in Wien geboren, packt ihn 2010 die Leidenschaft auf der Bühne zu stehen. Das Schauspiel ist für ihn die Gelegenheit aus dem Alltag auszubrechen und offene, rohe Emotionen und Situationen zu erleben. Sein Debut gibt er als Havlitschek in „Geschichten aus dem Wienerwald“.  Er spielt zahlreiche Rollen in Stücken von Kleist über Molière bis Shakespeare, u.a. den Ruprecht in „Der zerbrochne Krug“ oder den Lysander in „Ein Sommernachtstraum“. Unter der Regie von Luisa Stachowiak zeigt er in „Frau Müller muss weg“ den überforderten Kindsvater Patrick.

ArteFaktum Produktionen: 2026 Der Menschenfeind (Molière), 2025 Fenster zur Welt (Magdalena Marszalkowska), 2022 & 2023 Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare).


Kilian Magrutsch – Clitandre

Von Hip-Hop, Jazzdance sowie Standard- und Lateintänzen über amerikanischen und irischen Stepptanz bis hin zu Contemporary-Modern bewegt sich Kilian seit dem 8. Lebensjahr durch die diversesten Stile und Tanzrichtungen. Nach zahlreichen Auftritten, Wettkämpfen und Performances schnupperte er erstmals richtige Theaterluft in verschiedenen Komparserierollen am Burg- und Akademietheater, bei den Salzburger Festspielen sowie in der Volksoper Wien. Nun erweitert er durch die Schauspielerei alle seine Horizonte, um sich als Kunstschaffender persönlich wie professionell weiterzuentwickelen und die Komfortzone des Tanzes in etwas Größeres zu verwandeln. Mit der Produktion „Der Menschenfeind“ führt ihn sein Weg zurück zu jenem Theaterstück, das ihn als allererstes auf die Bühne des Burgtheaters brachte. Diesmal möchte er als Clitandre dem Stück in einem neuen Blickwinkel begegenen, und sich mit Molières Witz und Sprache auseinandersetzen.


Louis Nostitz – Dubois

Louis Nostitz ist ein vielseitiger Künstler, der als Sprecher, Schauspieler und Musiker arbeitet. Nach dem Abschluss seiner Schauspielausbildung vertiefte er seine stimmliche Arbeit durch weiteren Sprechunterricht und verlagerte seinen Schwerpunkt zunehmend hinter das Mikrofon. Seither ist er hauptberuflich als professioneller Sprecher tätig und arbeitet regelmäßig für Werbe-, Film- und Audioproduktionen.

Die Leidenschaft für die Schauspielerei hat ihn dabei nie losgelassen: Immer wieder ist er in Film- und Serienproduktionen sowie auf Theaterbühnen zu sehen. Parallel dazu verfolgt Nostitz eine aktive musikalische Laufbahn als Leadsänger und Songwriter der Bands Muskat und Sugar and Gold, mit denen er unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen erkundet.

Louis Nostitz lebt und arbeitet in Wien. Für das Theaterstück „Der Menschenfeind“ ist er sowohl als Schauspieler tätig, als auch für die musikalische Leitung zuständig.


Christoph Sautter – Philinte

Christoph sammelte seine Theatererfahrungen ab 2008. Unter der Regie und Lehre von Gernot Lechner, Luisa Stachowiak und Alice Mortsch, spielte er in kleineren und grösseren Rollen. Mit der Gruppe des SOG Theaters durfte er auch in Improvisationstheaterproduktionen mitwirken. Christoph besuchte Sprech und Stimmtrainings bei Melissa Czapka und Katharina Hofer. ‎

2013 Die Spielverderber (Michael Ende), 2016 Alice im Wunderland (R. Schimmelpfennig), 2017 Der Balkon (Jean Genet), 2020 Push Up (Schimmelpfenig), 2020 Kunst (Y.Resa), 2021 Der Schwalbenkönig (Franzobel), 2023 Spiels nochmal Sam (Woody Allan).


Peter Wälter – Alceste, der Menschenfeind

Wirkt neben seinem Beruf als TV-Redakteur seit vielen Jahren in Theaterproduktionen mit, vor allem auch in zahlreichen Inszenierungen des Artefaktum Kulturvereins wie etwa „DREI MAL LEBEN“ von Yasmina Reza oder „BETROGEN“ von Harald Pinter. Privater Schauspielunterricht bei Pippa Galli und Stefanie Dvorak. Spielte klassische Rollen wie den Malvolio in Shakespeares „WAS IHR WOLLT“ genauso wie moderne Figuren wie den Roberto Miranda in „DER TOD UND DAS MÄDCHEN“ von Ariel Dorfman. Eines seiner persönlichen Highlights ist ein Auftritt mit dem Monologstück WRECKS von Neil LaBute bei den Theatertagen in Weissenbach 2022. 2015 gründet er das Ensemble theater2go, mit dem er Aufführungsprojekte für inzwischen 20 Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelt hat. 2026 macht er eine Tournee mit der Stückentwicklung ZWANGSVOLLSTRECKUNG, in der es um männliche Gewalt geht, und für die er mit psychiatrischen Instituten vor Ort zusammen arbeitet.

ArteFaktum Produktionen: 2027 Drei Mal Leben (Yasmina Reza), 2026 Der Menschenfeind (Molière), 2024 & 2025 Gott des Gemetzels (Yasmina Reza); 2023 & 2025 Betrogen (Harold Pinter); 2014, 2015 & 2018 Drei Mal Leben (Yasmina Reza), 2013 Der Liebhaber (Harold Pinter).


Annina Zechmeister – Éliante

Annina wagte 2013 zum ersten Mal den Schritt auf die Bühne und seitdem leidenschaftlich gerne. Es ist die Möglichkeit einen anderen Charakter anzunehmen, in neue Sichtweisen und Handlungsmuster einzutauchen, die sie dabei besonders faszinierend findet. Sie spielte in verschiedenen Klassikern, wie in Arthur Schnitzler´s das weite Land und Nestroy´s einen Jux will er sich machen. 2019 wirkte in der theater2go Produktion von Frau Müller muss weg mit und spielt als festes Ensemblemitglied des Kindertheaters „Die Rumpelkiste“ immer wieder in verschieden Märchen mit.

ArteFaktum Produktionen: 2026 Der Menschenfeind (Molière), 2022 Paarungen (Eric Assous)

 

Vergangene Produktionen:

Karin Brandl (2025 Fenster zur Welt (Magdalena Marszalkowska), 2022 & 2023 Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare)
Karin ist seit der Schulzeit dem Theater vor, hinter und auf der Bühne verfallen – ohne Theater wäre das Leben langweilig! Sie liebt es, in starke Frauenrollen wie zB die Mutter im „Zerbrochenen Krug“, Joanna in der „Wunderübung“ oder die Wirtin im gleichnamigen Stück von Peter Turrini einzutauchen.
Karin schätzt den Weg zum Ziel fast genauso wie die finale Darbietung selbst: ein nüchterner Text wird in der Szenenarbeit langsam lebendig – ein Werk entsteht und wird von Probe zu Probe sichtbarer.
Karin übernimmt 2025 im „Fenster zur Welt“ die Rolle der Halina. Diesmal liegt die Herausforderung in der Form des Stückes und im Wechselbad der Gefühle, das wir fürs Publikum auf die Bühne zaubern – folgen Sie Halina in ihre Welt!

Franz Josef Danner (2018 Die Grönholm Methode (Jordi Galceran))

Franz ist langjähriger Schauspieler auf Amateur- und Profibühnen, momentan auch in den Dinnerleiche Produktionen (www.dinnerleiche.at) zu sehen. Spielt mit Vorliebe vor der Kamera, möchte aber nie die Bühne missen! Seine Anfänge hatte er in der heimatlichen Theatergruppe Kunstbrettl AG, die mit der Produktion „Einer Flog übers Kuckucksnest“ mit Franz in der Hauptrolle sogar nach Linz zu den Kammerspielen eingeladen wurden. Einem fernsehbegeisterten Publikum ist er vielleicht durch seine Rolle als Ganslinger in der Krimiserie „Meiberger“ bekannt.


Gernot Maxa (2024-2026 Gott des Gemetzels (Yasmina Reza), 2022 & 2023 Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare), 2014, 2015 & 2018 Drei Mal Leben (Yasmina Reza)).

Nach 5 Kabarettprogrammen, 4 davon mit seinem Bruder, hat ihn der Zufall zum Theater gebracht. Zunächst auf Nestroy abonniert, hat Gernot in der Folge auch in anderen Klassikern gespielt, u.a. in Molières „Der Geizige“, in Molnars „Liliom“ oder Soyfers „Broadway Melodie 1492“. Auch zeitgenössischen Herausforderungen stellt er sich gerne. Insgesamt 14 Jahre Bühnenerfahrung und seit 9 Jahren Theater-Engagements in verschiedenen Gruppen. Gernot ist seit 2022 auch immer wieder in verschiedenen Produktionen des Rodauner Theatersommers zu sehen (www.rodaunertheater.at).


Ortrun Obermann-Slupetzky (2024-2026 Gott des Gemetzels (Yasmina Reza); 2022 & 2023 Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare))

Schon als Teenager war Ortrun von der Bühne fasziniert, spielte in mehreren Schulmusicals und danach in freien Ensembles u.a. in der Szene Wien und am Akzent Theater. Nach einigen berufsbedingten Jahren Bühnenabstinenz spielte sie ab 2002 regelmäßig Theater, u.a. für Kolping 1090, bei Birgit Oswald und bei der Gruppo Mobile  in ganz unterschiedlichen Rollen in Stücken wie „Der Floh im Ohr“, „Einen Jux will er sich machen“, „Die Mausefalle“, „Pension Schöller“ oder „Das Konzert“ und performte als Ensemblemitglied der schräg-queeren Musiktheatergruppe HOSIsters. Sich aus der Komfortzone zu begeben, eine unbändige Neugierde und die Bereitschaft über sich selbst lachen zu können, motivieren sie dazu, immer wieder neue Impulse und Techniken auszuprobieren und zu erlernen, von Clownerie über Impro- , Körpertheater bis hin zu Stanislawski.

Ortrun ist neuerdings auch in diversen Produktionen der Josefstadt und des Burgtheaters zu sehen: 2024/2025 „Leben und Sterben in Wien“ (Ensemble Bewegungschor, Josefstadt Wien, Regie: Herbert Föttinger); 2024/2025: „Sie sagt, er sagt“ (Beisitzende Richterin, Kammerspiele, Regie: Sandra Cervik);  2025: „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ (Waldarbeiterin, Burgtheater, Regie: Antu Romero Nunes); 2025: „Burgtheater“ (Reinigungskraft, Burgtheater im Rahmen der Wiener Festwochen und ab Herbst im Repertoire, Regie: Milo Rau)


Andreas Riemer (2022 Paarungen (Eric Assous))

Auf den Geschmack gekommen ist Andreas bei Workshops wie z.B. der ArteFaktum Schauspiel-Sommer-Akademie. Da entdeckte er den Spass am Spielen und an der Aufführung der erarbeiteten Inhalte. Er hatte eigentlich nie die Idee tatsächlich auf der Bühne zu stehen und erst durch die Teilnahme an der „Offenen Burg“ (Burgtheater) war er zu Vorstellungen vor zahlendem Publikum „gezwungen“, nebenbei war Andreas Komparse auf der großen Bühne des Burgtheaters. Das faszinierende am Spielen ist für ihn, dass man ganz bewusst eine andere Rolle einnimmt und die anderen Rollen des Lebens verlassen muss/darf – das ist ein Stück Freiheit!


Markus Unger (2018 Die Grönholm Methode (Jordi Galceran)

Markus stieß 2004 ganz zufällig, als krankheitsbedingte Ersatzbesetzung für eine kleine Rolle zur Gruppo Mobile. Vor allem das Lampenfieber in den Minuten vor dem Auftritt, für ihn eine besonders intensive Emotion, hat es ihm angetan. Seit diesem Zeitpunkt spielt er bei der Gruppo Mobile immer wieder in kleineren und größeren Rollen (z.B. in Shakespeare’s Komödie der Irrungen (Dromio) und Sommernachtstraum (Lysander), oder in Joseph Kesselring’s Arsen & Spitzenhäubchen (O’Hara).

 


Mela von Elbel (2014, 2015 & 2018 Drei Mal Leben (Yasmina Reza))

Mela wollte immer zum Theater, doch ihr fehlte der Mut und so schlug sie den konservativen Weg mit einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung ein. 2011 endlich begann die Schauspielkarriere beim Märchentheater, es folgten weitere Rollen auch mit der Gruppo Mobile. Sonst steht sie auf der Bühne des Berufstheaters als Lektorin und Unternehmensberaterin. „Viel Unterschied ist eigentlich nicht, außer vielleicht, dass wir im Theater wissen, dass es Theater ist – und im Leben immer Gefahr laufen, uns ernst zu nehmen.“